Über uns | Übersicht| Offene Angebote | Stationäre Angebote | Ambulante Angebote | Spenden

 Familientreff FUnKE | Familienhebammenprojekt Neustadt

 


Kinderhaus am Pinnasberg e.V.
Pinnasberg 74
20359 Hamburg

Tel: 040 - 31 79 39 81
info@kinderhausampinnasberg.de

 

Der Verein Kinderhaus am Pinnasberg wurde 1990 als Initiative der Schule Friedrichstraße, der Gemeinwesenarbeit St. Pauli Süd, der Kirchengemeinde und engagierter Menschen aus der Nachbarschaft gegründet, um den am stärksten benachteiligten Kindern und ihren Familien in St. Pauli Hilfe vor Ort anzubieten. Als 1994 das Kinderhaus in einem ganz normalen Mietshaus den Betrieb aufnahm, war es die erste stationäre Einrichtung für Kinder und Jugendliche in St. Pauli. Fast 15 Jahre später ist der Jugendhilfeträger Kinderhaus am Pinnasberg noch immer die einzige Einrichtung im Sozialraum, die Kinder und Jugendliche „milieunah“ unter Erhalt ihres Lebensortes und der elementarsten sozialen Bezüge (Familie, Schule, Freunde) stationär und ambulant betreut.

Selbstverständnis/ Leitbild
Das Stichwort „milieunah“ charakterisiert unser pädagogisches Selbstverständnis: Die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien werden mit ihren Schwierigkeiten angenommen und wertgeschätzt. Die problematischen Verhaltensweisen und oftmals dramatischen Verhältnisse in den Familien betrachten wir im Kontext ihrer Entstehung, als legitime und z. T. notwendige Reaktion auf die schädigenden Interaktionen und Beziehungen am Lebensort. Anstatt die Kinder aus ihrem Umfeld zu „versetzen“, arbeiten wir ressourcenorientiert, indem wir die sozialen Bezüge erhalten und helfen belastete Beziehungen wieder positiv zu gestalten. Dabei müssen die eigenen Möglichkeiten zur Problemlösung oft mühsam freigelegt und entwickelt werden.
Wertschätzung, Beteiligung, das Bemühen um hohe Fachlichkeit und um lebenspraktische Erfolge prägen unser Handeln. Es ist ausgerichtet auf die soziale Integration und die Förderung der individuellen Möglichkeiten und Selbstverantwortung der von uns betreuten Menschen.

Methodische Schwerpunkte
Grundlage der pädagogischen Arbeit ist ein Verstehen und Sich-Einlassen auf die Lebenswelt der Betreuten. Veränderungen sind vor allem durch die Arbeit mit der Beziehung möglich. Die PädagogInnen bieten sich als Modell/ Vorbild an, um Beziehungsgestaltung und soziale Kompetenz zu erlernen. Dabei ist eine verlässliche und integere Haltung ebenso wichtig wie ein Ernst-nehmen der Betreuten und ihre Beteiligung am Hilfeprozess.
Erst auf einer so geschaffenen Vertrauensbasis ist es möglich gemeinsam Krisensituationen zu bewältigen und notwendige Grenzsetzungen vorzunehmen. Mit Hilfe von Intervention, Konfrontation und Reflektion arbeiten wir mit den Betreuten an der Überwindung von Krisen und dissozialem Verhalten.

Weder in den stationären noch den ambulanten Hilfen geht es darum, Familienteile einfach zu „ersetzen“. Wir bieten eine professionell gestaltete Beziehung an, um die Schwierigkeiten im Familiensystem zu bewältigen und die individuellen Ressourcen frei zu legen.

Unser pädagogisches Handeln richtet sich auf die Gestaltung eines altersgerechten fördernden Alltages für die Kinder und Jugendlichen. Der Aufbau von Strukturen im Familienalltag, das Erarbeiten von Regeln und deren Einhaltung sind wichtige Schritte auf dem Weg zur vollständigen sozialen Integration. Dies gilt sowohl für unsere stationären wie für die ambulanten Hilfen.

Die nachhaltige soziale Integration der betreuten Menschen gelingt nur, wenn sie wieder Teil eines sozialen Netzwerkes werden. Um dies zu fördern, sind wir selbst als Träger vernetzter Bestandteil des Sozialraumes, kooperieren mit den sozialen und kulturellen Institutionen vor Ort.

zurück nach oben

Kooperationspartner | Kontakt | Impressum